SUV-Urahn: Skoda Trekka startete vor 50 Jahren

Skoda Trekka

Die Produktion des Urahn der Skoda SUV-Modelle hat vor 50 Jahren, am 2. Dezember 1966, in der neuseeländischen Stadt Otahuhu begonnen. Bis 1972 sind fast 3.000 Exemplare des leichten Geländewagens entstanden. Der Automobilhersteller aus Mladá Boleslav hatte den neuseeländischen Markt bereits früh erschlossen: Bereits vor über 100 Jahren wurden Automobile von Laurin & Klement nach Neuseeland exportiert.

1965 und 1966 entstanden mehrere Entwürfe und Prototypen. Sie trugen die Handschrift von Josef Velebný, dem ehemaligen Leiter der Skoda-Karosserieentwicklung und des neuseeländischen Designers George Taylor. Aus Mladá Boleslav kam das auf dem Octavia basierende Chassis samt steifem Zentralrohrrahmen und Einzelradaufhängung. Zu seinen Merkmalen zählte der von 2.389 mm auf 2.165 mm verkürzte Radstand und die von 4,78 auf 5,25 geänderte Achsübersetzung sowie eine Bodenfreiheit von 190 mm. Serienmäßig kamen Reifen der Dimension 5,90 x 15 Zoll zum Einsatz. Auf Wunsch war ein Sperrdifferenzial erhältlich, das die Geländetauglichkeit des heckgetriebenen Skoda TREKKA zusätzlich verbesserte.

Skoda Trekka
Skoda Trekka

Der vorne längs eingebaute OHV-Vierzylinder mit 1.221 cm3 Hubraum leistete 34 kW (47 PS) bei 4.500/min, sein Drehmoment erreichte 87 Nm bei 3000/min. Mit seinem synchronisierten Vierganggetriebe erreichte der Skoda Trekka 105 bis 110 km/h Höchstgeschwindigkeit. Sein Verbrauch von etwa elf Litern pro 100 Kilometer legte die Basis für die vergleichsweise niedrigen Betriebskosten.

Die Kunden konnten zwischen dem dreitürigen Pick-up mit zwei bis acht Sitzen, Planverdeck, festem Kunststoffdach, dem Kombi (Station Wagon, STW) sowie der Strandausführung wählen.

Der Skoda Trekka war 3.590 mm lang, 1600 mm breit und 1.785 bis 2.040 mm hoch. Er wog 920 bis 980 kg, seine Nutzlast betrug 450 bis 500 kg.

Von 1966 bis 1972 entstanden fast 3.000 Fahrzeuge vom Typ Trekka. Zu den Exportmärkten zählten Australien, Fidschi, Samoa und Vietnam. Ein ähnliches Konzept wandte Skoda auch in Pakistan an, wo im Mai 1970 die Produktion des leichten Geländewagens Skopa (Skoda Pakistan) anlief. Der tschechische Automobilhersteller verkauft seine Modelle auch heute noch mit Erfolg auf Neuseeland, ebenso in Australien und auf über 100 weiteren internationalen Märkten. (ampnet/nic)

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