Die eigene Hobbywerkstatt – Grundvoraussetzungen

Wer plant, eine eigene Werkstatt für Arbeiten an seinem KFZ einzurichten, sollte im Vorfeld einige Grundlagen beachten. Je durchdachter der Start, umso effektiver geht die Schrauberei hinterher von der Hand.

Ganz wichtig ist der Ort für die Werkstatt. Ein Hinterhof macht langfristig keine Freude, denn die Aufbewahrung der Werkzeuge gestaltet sich schwierig, wenn kein abschließbarer Raum genutzt wird. Außerdem muss gewährleistet sein, dass die Arbeit am Auto auch bei schlechtem Wetter möglich ist. Eine Garage oder eine Scheune sind sehr gut geeignet, um sein Hobby auszuüben. Fließendes Wasser und Strom sollten ebenfalls vorhanden sein, denn die Arbeit mit Wasserkanistern oder einem Stromgenerator ist auf Dauer beschwerlich. Die Werkstatt sollte im Winter heizbar sein. Von feuchten Räumen ist Abstand zu nehmen, denn unter dauerhafter Feuchtigkeit leiden die kostbaren Werkzeuge.

Einrichtung der Hobbywerkstatt

Sie brauchen nicht nur ausreichend Platz für das Fahrzeug, sondern auch eine geeignete Fläche, um Arbeiten an einer Werkbank zu verrichten. Die Werkbank kann gekauft werden oder aber selbst gebaut. Mit ein wenig handwerklichem Geschick erstellen Hobbybastler schnell eine stabile Werkbank. Ein abschließbarer Schrank ist empfehlenswert, um teure Werkzeuge einzuschließen. Für die anderen Werkzeuge empfehlen sich Regale und Wandhalterungen.

Werkzeuge werden nach und nach gekauft

Wer durch einen Baumarkt geht, bekommt schnell einen Blick dafür, dass gute Werkzeuge ihren Preis haben. Eine Hobbywerkstatt kostet in der Grundausstattung schnell eine vierstellige Summe. Es lohnt sich nicht, beim Werkzeug an der falschen Stelle zu sparen. Das Arbeiten mit billigem und instabilem Werkzeug ist mühsam und bringt wenig Erfolg. Am Ende ist hochwertiges Markenwerkzeug preiswerter. Hier gilt die alte Weisheit: Billig einkaufen kann teuer werden. Es aber nicht immer neues Werkzeug sein. Manchmal geben Bastler ihre Werkstatt auf, auch professionelle Werkstätten verkaufen teilweise gebrauchtes aber hochwertiges Werkzeug. Hier lohnt sich ein Blick auf den Gebrauchtmarkt. Später kommen noch Werkzeuge für größere Reparaturen wie etwa ein Schweißgerät hinzu. Beginnen Sie mit dem Werkzeug für einfache Tätigkeiten wie Zündkerzen wechseln, Reifenwechsel und Ölwechsel. Nach und nach kommen weitere Werkzeuge hinzu und zwar immer erst dann, wenn die entsprechenden Arbeiten anstehen.

Werkstattpflege

Um den Wert der Werkzeuge zu erhalten und Unfälle zu vermeiden, sollte die Werkstatt regelmäßig aufgeräumt und auch gereinigt werden. Öllachen oder herumliegende Werkzeuge können die Sicherheit des Monteurs gefährden. Werkzeuge, die regelmäßig gereinigt werden, haben eine längere Lebensdauer als ungepflegte Werkzeuge. Gerade an allen mechanischen Teilen macht sich gute Pflege schnell bemerkbar. Rückstände und Schmutz müssen zeitnah entfernt werden, weil sie sonst fest werden und die Mechanik zerstören können. Sehr gut geeignet ist ein Kriechöl zum Sprühen. Damit werden auch schwer erreichbare Stellen gereinigt und gegen Korrosion geschützt.

Bildquelle

  • Die eigene Schrauberwerkstatt: pixabay

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