Elektromobilität heißt bei Mercedes-Benz künftig EQ

Mercedes-Benz Generation EQ

EQ – unter diese beiden Buchstaben stellt Mercedes-Benz seine neue Marke für Elektromobilität. Der auf dem Pariser Automobilsalon (–16.10.2016) präsentierte Name steht für „Electric Intelligence“. Automobiler Vorbote der neuen Ära ist die SUV-Studie „Generation EQ“.

Mercedes-Benz Generation EQ
Mercedes-Benz Generation EQ

Seine beiden Elektromotoren können dank skalierbarer Batteriearchitektur bis zu 300 kW/ 408 PS leisten, die über permanenten Allradantrieb auf die Straße gebracht werden. Das maximale Drehmoment kann bis zu 700 Newtonmeter betragen. Dann vergehen für den Standardsprint weniger als fünf Sekunden. Mercedes-Benz strebt bis zu 500 Kilometer Reichweite an.

Mercedes-Benz EQ
Mercedes-Benz EQ

Das Cockpit der Studie, die auf einer modellübergreifenden Fahrzeugarchitektur beruht, verzichtet auf klassische Schalter und Knöpfe aus. In zwei der drei schmalen Lenkradspeichen sind Touch Controls installiert, die in OLED-Displays integriert sind (OLED = organic light emitting diode, dt.: organische Leuchtdiode). Sie zeigen im jeweiligen Menü passende Icons und Symbole an; dank Touch-Funktion kann der Fahrer durch die verschiedenen Menüs scrollen und per Klick seine Auswahl bestätigen. Der 24 Zoll große TFT-Widescreen in HD-Qualität rückt alle relevanten Informationen wie Geschwindigkeit, Reichweite, Fahrdaten oder die Navigations- und Kartenthemen ins Blickfeld. Ob die Informationsdichte gering und damit das Design sehr aufgeräumt dargestellt wird, oder Mehrinhalte angezeigt werden sollen, bleibt dem persönlichen Geschmack des Fahrers überlassen. Die Informationsdichte kann von einer digitalen Anzeige Schritt für Schritt erhöht werden und sich zu einem ein- bzw. auch zweitubigen Instrument aufbauen.

Mercedes-Benz EQ Innenraum
Mercedes-Benz EQ Innenraum

Der Generation EQ hat statt herkömmlicher Außenspiegel Kameras das Bild des rückwärtigen Verkehrs auf integrierte Displays in den Türen projizieren. Sowohl die Türöffner als auch die elektrischen Fensterheber werden mit Touch-Elementen bedient. Das mit vier Einzelsitzen ausgestattete Fahrzeug zeichnet sich zudem durch eine ausgeklügelte Lichtarchitektur.

Mit an Bord sind Car-to-X-Technologie und ein Navigationssystem mit dem Kartendienst Here, den Daimler zusammen mit Audi und BMW gekauft hat. (ampnet/jri)

Bildquelle

  • Mercedes-Benz Generation EQ: Daimler
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  • Mercedes-Benz EQ Innenraum: Daimler
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